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Freitag, 31. August 2018

Urte Schwerdtner (SPD Fraktion Goslar): Stadtmarketing breit diskutieren. Umgehend.


„Keiner will in leere Schaufenster gucken“. Dieser Gedanke leitet Urte Schwerdtner, Chefin der SPD-Ratsfraktion, bei ihrem Antrag, die Diskussion zum von der GMG angestoßenen Stadtmarketing aufzugreifen und nun umgehend die Konsequenzen öffentlich ( insbesondere in den Ratsgremien) zu erörtern. Ob zur Umsetzung der Vorschläge zusätzliche Anstrengungen seitens der Stadt auch finanzieller Art nötig sind, muss politisch bewertet und entschieden werden. In der Begründung schreibt Urte Schwerdtner: Der innerstädtische Handel und der Gastronomiebereich sehen sich nach Auskunft von Branchenkennern einer zunehmend verschärften, teilweise einer existenzbedrohenden Wettbewerbssituation ausgesetzt, die weit über das bisher Bekannte bzw. Übliche hinausgeht. So sind neben dem Online-Handel weltweit dominierende Online-Marktplätze entstanden, die von wenigen Oligopolen durch die Nutzung neuer Shoppingkonzepte beherrscht werden. Mittelfristig wird das, wenn keine erfolgreichen Gegenmaßnahmen organisiert werden, den stationären Handel sehr gefährden und gegebenenfalls weitere große Leerstände in Goslar zur Folge haben. Dies wiederum wird sich - wegen der Synergien - negativ auf den Gastronomiebereich auswirken, der seinerseits von einer vitalen Einkaufsatmosphäre profitiert. In dieser Situation haben viele Städte und Gemeinden interessante, kreative Ideen entwickelt, die uns als Stadt Goslar zu eigenem Handeln unter Nutzung der digitalen Möglichkeiten herausfordern sollten. Wir sollten in unserem eigenen Interesse mit zukunftsorientierten, konzentrierten Maßnahmen nicht zurückstehen. Die besondere Wettbewerbssituation macht es dringend erforderlich, die Vorschläge der GMG genau zu prüfen, zu diskutieren und, wo sinnvoll, nachhaltig zu fördern. Wir müssen durch ein verstärktes City-Management als Teil des Stadtmarketings zur nachhaltigen Stärkung der Innenstadt kommen. Es ist dringend nötig, dass dazu auf Grundlage des Strategiepapiers der GMG ein politischer Diskurs angestrengt wird“.

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