Header

Donnerstag, 20. Juli 2017

Fliegerhorst: Für ein modernes Jürgenohl



Fliegerhorst - Entwicklung :
Auf gutem Weg:  "Lange haben wir für ein Konzept "Modernes Jürgenohl" gekämpft. Zu oft stießen wir an Grenzen. Zu klein, zu festgelegt, zu wenig Parkraum, keine Investoren..., das mussten wir immer wieder erfahren. Jetzt zeichnet sich ein wirklich großer Wurf für Jürgenohl ab. Die SPD Goslar sieht große Perspektiven für den Stadtteil", so  Fraktionsgeschäftsführer Martin Mahnkopf zu der aktuellen Entwicklung auf dem Fliegerhorst. In den ehemaligen Unterkunftsgebäuden wäre nach Meinung der SPD auch ein Angebot im Bereich des barrierefreien und altersgerechten Wohnens möglich. Auch ein Freizeitangebot für Familien, z.B. in Form einer Indoor-Halle würde die SPD begrüßen. Hallen stehen dazu noch zur Verfügung, wie die ehemalige Sporthalle. Grundsätzlich werden die Genossen die Entwicklung weiterhin mit voller Kraft unterstützen. "Der bisherige Fortgang läuft überaus positiv. Dazu zählt insbesondere die Entwicklung der Fliegerhalle als Gastro - Betrieb sowie die Expansion der Firma IT-Bornemann," so Fraktionsvorsitzende Urte Schwerdtner. Der Vorstand der SPD-Ratsfraktion Goslar hatte sich in der politischen Sommerpause über den aktuellen Stand des Fliegerhorstes bei Uwe Schwenke de Wall und Folkert Bruns informiert. Die Goslarer Genossen wollen die positiven Entwicklungen "pragmatisch" befördern, gerade wenn Anfragen und unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten weitere Änderungen des Bebauungsplanes notwendig machen sollten. "Uns geht es um die Chancen für Jürgenohl. Wir bewerten es als sehr positiv, wenn Grundstücke und Gebäude verkauft und mit Leben gefüllt werden“, so Urte Schwerdtner. Fazit: Die Grundrichtung stimmt. Fraktionsvize Gerd Politz: "Mischgebiete mit Gewerbe- und Wohnansiedlungen, das bringt viele neue Arbeitsplätze und neue Bürger für die Stadt Goslar. Wir freuen uns über die gute Nachfrage nach den Grundstücken. Bei weiterhin so positiver Entwicklung kann sicherlich über eine Ausweitung nachgedacht werden."
Eckhard Wagner, Mitglied im Wirtschaftsausschuss, sieht das auch so: "Natürlich wollen wir den Kattenberg und den Liethberg in Vienenburg nicht außer Acht lassen. Es geht aber um ein >sowohl als auch< . Das attraktive Gebiet am Fliegerhorst soll jetzt schnellstmöglich zum Wohle der Stadt entwickelt werden. Wir sind froh, dass Goslarer Investoren in Vorleistung gehen. Das hätte die Kommune nicht aus eigener Kraft hinbekommen“. Wobei sich alle über ein Grundprinzip einig sind:
Die berechtigten Anspüches des Denkmalschutzes dürfen nicht zurückstehen. "Kompromisse ja. Aber nur dort, wo das ganze Vorhaben grundsätzlich gefährdet wäre".
Fest steht nach Meinung der SPD-Repräsentanten: "Wir können alle von der Entwicklung profitieren: Neben dem lange Zeit vernachlässigten Stadtteil Jürgenohl letztendlich die gesamte Stadt. Es wird wieder attraktiver in Jürgenohl zu wohnen und zu arbeiten. Das ist der Anspruch, dem wir uns schon in unserem Wahlprogramm gestellt haben". 

 Gut leben in Goslar. SPD.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Vielen Dank. Ihr Kommentar wird eingereicht und wird veröffentlicht, sobald er überprüft wurde.