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Donnerstag, 2. Juli 2015

Vereinstreffen mit SPD Oker: Ehrenamt ist Rückgrat der Gesellschaft


Mit über 40 Vereinsvertretern hatte Ralf Domroes, Vorsitzender der SPD-Abteilung Oker, wohl nicht gerechnet. Der SPD-Themenabend „Vereinsleben“ am 25.6. wurde jedenfalls zu einem überragenden Erfolg. Der anwesende Bundestagsabgeordnete Wilhelm Priesmeier fasste kurz und bündig zusammen: „Es ist sensationell, was dieser Stadtteil in Sachen Kultur, Sport, Integration und Bildung auf die Beine stellt. Das ist ein unbezahlbarer Schatz in Oker, der von engagierten Menschen gehegt und gepflegt wird. Kompliment“.
Dabei fing die Veranstaltung durchaus mit einer kritischen Bestandsaufnahme an. Praktisch alle Vereine beklagten den starken Rückgang an Mitgliedern bzw. die zurückgehenden Neuanmeldungen, gerade von jungen Leuten. Doch Oker wäre nicht Oker, wenn es nicht spontan  Vorschläge zur Abhilfe gäbe: Anja Voges, Ratsfrau und Vorsitzende des Forums Oker bot sofort an, alle Angebote der Vereine zusammenzufassen und zu einem Werbeflyer zusammenzustellen. „Die Bürger wissen es manchmal einfach nicht, welches fantastische Angebot ihnen in Oker unterbreitet wird“.  Priesmeier verwies darauf, dass nicht zuletzt durch SPD-Gesetzesinitiativen im Bund höhere Zuwendungen an die Länder und damit an die Kommunen für Vor-Ort-Arbeit freigeschaltet wurden. Torsten Röpke sah das nur als Etappenerfolg: „Oft gibt es Zuschüsse nur bei Eigenbeteiligung des Landkreises bzw. der Stadt. Und da ist Eigenkapital eher knapp“.
Einen großen Zettel brauchte Domroes, als er aufrief Verbesserungswünsche zu den Grünanlagen in Oker zu benennen. Er notierte die stinkenden Stadtparkteiche, den Wildwuchs an Wegen zur Eulenburg sowie der Okerpromenade. Röpke: „Das ist ein Dauerproblem. Wir müssen zu  Strukturverbesserungen kommen. Aktuell läuft eine Umwidmung der Wege an der Promenade, so dass Eurowasser monatlich mit schwerem Gerät die Wege reinigen soll. Auf Initiative der SPD Abteilung Oker werden die Sitzbänke durchgecheckt nach dem Motto „lieber weniger, dafür aber gut“.  Den Austausch der Holzbrücken will die SPD-Abteilung in einem eigenen Arbeitseinsatz angehen.
Domroes fasste am Ende der Veranstaltung noch einmal zusammen: „Die Vielfalt der Vereine macht unseren Ort so lebenswert. Ihr seid das Rückgrat unserer Gemeinschaft. Deshalb lebt es sich in Oker so gut. Über alle unterschiedlichen Interessen, Kulturen und Generationen hinweg. Das will die SPD unterstützen und weiterentwickeln“.

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