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Donnerstag, 23. Juli 2015

Sigmar Gabriel: Kleines Danke-Schön für Ehrenamtliche in der Flüchlingshilfe am 29.8. in Berlin.

Kaum ein anderes Thema beschäftigt die Menschen in Deutschland gegenwärtig so sehr, wie das Schicksal der Menschen, die bei uns Schutz vor Terror, Bürgerkrieg und politischer Verfolgung suchen. Die Bilder von übervollen Flüchtlingsbooten bewegen uns genauso wie die Berichte über die furchtbaren Zustände in Syrien oder Somalia.
Die menschenwürdige Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge und Asylsuchenden steht für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten an erster Stelle. Ebenso wichtig sind jedoch Bildung, Qualifizierung und die Vermittlung in den Arbeitsmarkt derjenigen Menschen, die eine Bleibeperspektive bei uns haben. Das wird alle unsere Kräfte erfordern und eine zentrale Aufgabe der deutschen Innenpolitik in den kommenden Jahren sein.
Für die SPD ist es wichtig, dass die Menschen, die verfolgt werden oder die wegen Kriegen oder Bürgerkriegen ihr Heimatland verlassen müssen, nicht nur ein neues Zuhause bei uns finden. Wir wollen ihnen helfen, schnell unsere Sprache zu erlernen und unsere Schulen und Hochschulen zu besuchen – denn nur dann können sie Arbeit finden. Diese Menschen mit einer dauerhaften Bleibeperspektive sind ein Gewinn für unser Land. Weil sie uns kulturell bereichern, den demographischen Wandel abmildern, den Fachkräftemangel lindern und unserem sozialen Sicherungssystem mehr Stabilität verleihen. Und selbst den Parteien, die sich lange gegen diese Erkenntnis gesperrt haben, dämmert: Zuwanderung ist keine Bedrohung, sondern eine Chance. Wir sollten also keine Angst haben, sondern die Herausforderungen mit Zuversicht anpacken.
Wir Sozialdemoratinnen und Sozialdemokraten in Goslar werben dafür, den Flüchtlingen wie den Helfenden zur Seite zu stehen. Wir nehmen uns dabei auch selber in die Pflicht.
Gleichzeitig müssen wir aber unsere Anstrengungen für die bereits hier lebenden jungen Menschen ohne Schulabschluss, für Langzeitarbeitslose und Geringqualifizierte ohne Beschäftigung verstärken, damit es nicht zur Konkurrenz um Arbeit, Wohnraum sowie andere Unterstützungsleistungen kommt.
Unser Parteivorsitzender Sigmar Gabriel lädt als "kleines Zeichen der Anerkennung" die ehrenamtlich in der Flüchtlingsbetreuung Engagierten zum 29. August 2015 ab 15:00 Uhr in Berlin ein. Dazu werden die Unterbezirks- und Regionalgeschäftsstellen der SPD bis zum 30. Juli 2015 Bürgerinnen und Bürger benennen, die sich hier besonders hervor tun. Alle BürgerInnen sind aufgerufen, dem SPD Ortsverein Vorschläge zu machen.

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